Aktueller Stand: DS/1819/IX
Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, die Kietz für Kids Kinderbetreuung gGmbH dabei zu unterstützen, das pädagogische Projekt „tiergestützte Intervention“ am Fort Robinson Abenteuerspielplatz in Neu-Hohenschönhausen auch über das laufende Jahr hinaus fortzuführen.
Dabei soll insbesondere geprüft werden,
- ob eventuelle Haushaltsausgabereste für die Weiterführung des Projekts eingesetzt werden können und
- ob eine Kooperation mit dem Pferdesport- und Reittherapiezentrum Berlin-Karlshorst zur Unterstützung und Sicherung des Projekts möglich ist.
Begründung:
Die Fjordpferde Bobbi und Nicole sind seit vielen Jahren Teil des pädagogischen Projekts „tiergestützte Intervention“ auf dem Abenteuerspielplatz Fort Robinson in Neu-Hohenschönhausen. Sie schenken Kindern dort Gemeinschaft, Vertrauen und Selbstvertrauen.
Ab dem Jahr 2026 endet die Förderung durch das Jugendamt. Ohne zusätzliche Unterstützung müssten die Pferde und die Tierhelferinnen gehen, und das wertvolle Projekt würde eingestellt werden.
Immer mehr niedrigschwellige Freizeit- und Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche sind von Kürzungen betroffen. Auch Einrichtungen wie die „Knirpsenfarm“ kämpfen bereits mit finanziellen Schwierigkeiten. Solche Angebote sind jedoch ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Infrastruktur im Bezirk – sie fördern emotionale Stabilität, Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenzen.
Das Projekt „tiergestützte Intervention“ leistet hier einen wichtigen Beitrag. Es stärkt Kinder aus unterschiedlichsten Lebenslagen und fördert Inklusion, Bildung und Teilhabe.
Daher soll der Bezirk prüfen, wie dieses Projekt erhalten und dauerhaft abgesichert werden kann.