BSW-Fraktion beantragt Sondersitzung zur Verkehrssituation nach Brückensperrung an der Wuhlheide

Die Fraktion des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg beantragt eine Sondersitzung des Ausschusses für Öffentliche Ordnung und Verkehr. Hintergrund ist die dramatische Verkehrslage infolge der Sperrung der Treskowallee wegen einer einsturzgefährdeten Brücke an der Wuhlheide.

Weder die Brücke selbst noch der Bereich unter der Brücke dürfen seit vergangener Woche von der BVG sowie vom Individualverkehr befahren werden – eine Situation, die großräumige Umleitungen, massiven Ausweichverkehr durch Wohngebiete und große Verunsicherung bei den Anwohnerinnen und Anwohnern zur Folge hat.

Einziger Tagesordnungspunkt der Sondersitzung soll die aktuelle Verkehrssituation und deren Auswirkungen auf den Bezirk sein. Ziel ist es, konkrete Vorschläge zur kurzfristigen Entlastung zu diskutieren – sowohl vom Lichtenberger Bezirksamt als auch vom Berliner Senat. Die BSW-Fraktion erwartet, dass erste Pläne und Maßnahmen transparent vorgestellt werden, insbesondere im Hinblick auf die Belastungen in den Ausweichstraßen rund um Karlshorst, Rummelsburg und die angrenzenden Kietze.

„Auch wenn die nächste reguläre Ausschusssitzung bereits in Kürze ansteht, halten wir eine sofortige Befassung in einer gesonderten Sitzung für notwendig“, erklärt Norman Wolf, kommunalpolitischer Sprecher der BSW-Fraktion. „Die Situation ist hochdynamisch, die Menschen sind direkt betroffen – sie brauchen schnelle Antworten und die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an Politik und Verwaltung zu richten.“

Die Sitzung soll daher ausdrücklich unter Beteiligung der Anwohnerschaft sowie der zuständigen Bezirksstadträtin stattfinden. Die BSW-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Sorgen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger unmittelbar einbezogen werden. Verkehr muss planbar bleiben – auch in der Krise!